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Unsere Schule
Gesamteindruck der Fremdevaluation (Februar 2009)
Das Kapitel „Gesamteindruck“ beschreibt Aspekte und Bereiche, die aus der Sicht des Evaluationsteams kennzeichnend für die schulische Arbeit der GHWRS Boxberg sind.
Die Stadt Boxberg und seine Teilgemeinden liegen im ländlichen Raum im Main-Tauber-Kreis. Zunächst fällt auf, dass die GHWRS Boxberg das Schulgebäude mit der Realschule Boxberg teilt, was Konsequenzen für das Schulleben hat. Es gibt eine, mit der Realschule abgestimmte, Schul- und Hausordnung, und das Lehrerzimmer bzw. die Fachräume werden gemeinsam genutzt. Beim Gang durch das von Beton geprägte Betongebäude wird die Koexistenz von Tradition, in Form eines Klaviers und alter Schulbänke im Eingangsbereich, und Moderne, in Form eines leistungsfähigen schulischen Netzwerkes, deutlich.
Die Schulleitung und die Lehrkräfte betonten, dass Schülerinnen und Schüler und deren individuelle Förderung im Arbeitsmittelpunkt stehen: „Die Persönlichkeit und die Menschlichkeit stehen bei uns oben“.
Im Kollegium herrscht eine sehr freundliche und kameradschaftliche Atmosphäre, was dazu führt, dass die Lehrerinnen und Lehrer nach eigenen Angaben gerne an der Schule unterrichten und sich wohl fühlen. Viele Kolleginnen und Kollegen sind schon lange an der Schule. Die Geschlechter sind gleichermaßen vertreten.
Die Zusammenarbeit zwischen Kollegium und Schulleitung ist nach Aussage der Lehrkräfte vertrauensvoll. Zudem schätzten die interviewten Lehrkräfte, dass „man sich einbringen kann“. Die Schulleitung betonte ebenfalls den offenen Umgang miteinander und das „gemeinsame miteinander Schaffen“. Die pädagogische Assistentin und die Schulsozialarbeiterin fühlen sich nach eigenen Angaben sehr gut integriert und erleben sich als gleichberechtigte Partnerinnen der Lehrkräfte.
Die Schulleitung wird von allen Befragten als sehr aktiv beschrieben. Großen Wert wird auf den Umgang mit modernen Medien gelegt: Ein PC-Konzept wurde gemeinsam mit der Realschule entwickelt, abgestimmt und die erforderliche Ausstattung organisiert.
Daneben ist ein Schwerpunkt der Schule das Methoden- und Sozialtraining und die Förderung der Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler. In vielen Bereichen sichtbar ist der Einsatz der pädagogischen Assistentin und der Schulsozialarbeit mit verschiedenen klassenbezogenen und klassenübergreifenden Maßnahmen, wie z. B. den Streitschlichtern oder das Patenmodell.
Die befragten Eltern schätzen die gut strukturierte und engagierte Schulleiterin und die „überwiegend tollen Lehrerinnen und Lehrer“. „Die Kinder dürfen Kind sein und werden so akzeptiert, wie sie sind.“ Dabei kommen die Vermittlung von Wissen sowie die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler nicht zu kurz.
Die Grundschülerinnen und Grundschüler heben besonders die Hausaufgabenbetreuung und die PC-Lernprogramme hervor; die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule schätzen es besonders, dass sie ihre Schule verschönern dürfen und den Umstand, dass ihnen Unverstandenes auch mehrfach erklärt wird. „Man wird gut aufgefangen und auf den Beruf vorbereitet“, meinten die älteren Schülerinnen und Schüler.
Intensiv ist die Zusammenarbeit der Schule mit der Mediothek der Stadt und dem Verein „ Akzente e.V.“, der das Kulturangebot organisiert. Von Seiten der Schule selbst gibt es nur wenige zusätzliche Angebote für die Grundschule. Für die Hauptschule wird das Angebot durch ein vielseitiges außerunterrichtliches Angebot der SMV ergänzt.
In Sachen Qualitätssicherung und -entwicklung hat sich die Schule auf den Weg gemacht. Bereits vorhandene schulische Dokumente wurden in das neu konzipierte Schulportfolio eingearbeitet. Pädagogische Grundsätze sind vorhanden und in Ansätzen formuliert. Erste Fokusevaluationen zu ausgewählten Bereichen wurden durchgeführt.
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