Homepage der Grund- und Hauptschule Boxberg


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Entwicklung

Unsere Schule

In der nunmehr 475-jährigen Boxberger Schulgeschichte stand im Jahr 1997 in zweifacher Hinsicht ein 25-jähriges Jubiläum an. Zum einen bestand die Grund- und Hauptschule Boxberg mit ihrem jetzigen Einzugsbereich seit 1972, zum anderen wurde vor 25 Jahren in der Amtszeit von Bürgermeister Oskar Stapf das Haupt- und Realschulgebäude gebaut, in dem endlich alle bisher auf verschiedene Gebäude ausgelagerten Klassen unter einem Dach zusammengefasst werden konnten und auch die nötigen Fachräume zur Verfügung standen. Die Schulbaracke mit vier Klassenräumen, die 1970 als Übergangslösung erbaut wurde, um der damaligen Raumnot zu begegnen, wird heute noch benötigt.
Mit dem Bau der 3-teiligen Umpfertalhalle als Mehrzweckhalle im Jahre 1975 und der im Jahre 1986 fertiggestellten Schulsportanlage wurden während der Amtszeit des damaligen Bürgermeisters Franz Zipperle auf dem Schulareal auch die dringend erforderlichen Sportstätten geschaffen. Damit waren insgesamt die notwendigen äußeren Rahmenbedingungen für einen geordneten Schulbetrieb gegeben.
Zum Einzugsbereich der Hauptschule gehören alle 13 Ortsteile der Stadt Boxberg. Den Einzugsbereich der Grundschule bilden heute die Ortsteile Angeltürn, Boxberg, Epplingen, Schwabhausen, Windischbuch, Wölchingen und Uiffingen. Die bisher zur Grundschule Schüpfer Grund in Kupprichhausen gehörenden Schüpfer Kinder wurden mit Zustimmung der Eltern erst im Schuljahr 1988/89 aus Gründen einer effektiven Schulbeförderung im Rahmen eines neuen Personennahverkehrsmodells der Boxberger Grund- und Hauptschule zugewiesen.
In den letzten Jahren hat sich auch die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Grund- und Hauptschulbereich stetig weiterentwickelt. Im Zeitraum von 1975-1980 wurde der Standort Boxberg in die Vorlaufversuche zur schulartunabhängigen Orientierungsstufe einbezogen. Durch verschiedene, zeitlich versetzte Maßnahmen organisatorischer Art und vor allem inhaltlicher Neuerungen wurde die Stärkung der Hauptschule angestrebt. Beim "erweiterten Bildungsangebot" (EBA), welches Projekte, Arbeitsgemeinschaften, zusätzliche schulische Veranstaltungen und freie Aktivitäten umfasst, handelt es scih um eine hauptschulgemäße Ausgestaltung des Wahlbereichs.
Die Einführung der Hauptschulabschlussprüfung mit dem Ziel einer Verbesserung der Lernmotivation, einer verbesserten Vergleichbarkeit der Notengebung und der Aufwertung des Hauptschulabschlusses erfolgte nach vorausgehender Erprobung im Jahr 1983/84. Mit dem Schuljahr 2001/02 wurde die Projektprüfung als neuer Prüfungsteil eingefügt. Der Profilbereich der Hauptschule ist der Unterrichtsbereich Arbeit - Wirtschaft - Technik (AWT) mit dem darin eingeschlossenen Berufswahlunterricht. In Wirtschaftslehre/Informatik erfolgte die Einführung in die informationstechnische Grundbildung (ITG) mit sachgerechtem Arbeiten am Computer.
Eine weitere Maßnahme zur Weiterentwicklung der Hauptschule ist das Schuljahr 1995/96 auch an der GHS Boxberg eingeführte Modell der Werkrealschule. Duch Zusatzunterricht ab Klasse 8 und den Besuch des freiwilligen zehnten Schuljahres an zentral gelegenen Hauptschulstandorten kann ein dem Realschulabschluss gleichwertiger mittlerer Bildungsabschluss erreicht werden




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